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Ich stelle Gedanken und Überzeugungen vor, um bessere Einblicke zu meiner Person zu gewähren und eine positiv sachliche Diskussion zu initiieren. Toleranz ist (noch) keine Stärke von mir, doch übe ich mich täglich darin. Jeder hat seine ganz persönliche Wahrheit und das ist gut so. Zur eigenen Wahrheit gehört im Idealfall auch eine eigene Meinung. Subjekt zu sein statt das Objekt anderer. Sich mit Gedanken, Positionen, Meinungen – mögen diese auch kontrovers sein – auseinanderzusetzen bringt mich stets weiter. Die heute verbreitete Praxis der Cancel Culture ist mir zuwider und hat nichts mit meinem Verständnis einer offenen Gesellschaft zu tun.

 
 
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unternehmerische Transparenz & nutzerseitige Neugierde

Produzent und Konsument stehen gleichermaßen in der Verantwortung wenn wir mehr Transformation wünschen. Prozesse (z.B. Wareneinkauf o.ä.) können nur verändert werden, sofern allen Beteiligten offenkundig ist, weshalb welcher Ablauf besteht. Ohne diese Transparenz entsteht kaum besseres Wirtschaften. Diese Transparenz erfordert unternehmerischen Mut, Haltung und Durchhaltevermögen. Nutzer, die neugierig sind wie Produkte hergestellt werden, die kritisch nachfragen und für ihre persönlichen Auswirkungen Verantwortung übernehmen – und auch mal konsequent Nein sagen statt bedingungslos dem ‘Jetzt haben wollen’ zu verfallen, definieren eine lebenswerte und liebenswerte Welt für alle. Das klingt nach Romantik ist jedoch einfach nur Selbstliebe: Unternehmen denken noch viel zu wenig in einer Kreislaufwirtschaft, die Natur jedoch tut das. Was z.B. in China verseucht wird, landet unweigerlich wieder bei uns! Und wieder in China … schaffen wir mindestens bessere Kreisläufe.

 
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Nachhaltigkeit löst keine aktiven Kaufentscheidungen aus!

Hand aufs Herz – wenn dir ein geschneidertes Stück Stoff so sehr gefällt wird schnell zweitrangig, ob es auch ethisch und ökologisch wertvoll produziert wurde. Im Detail nachprüfen kannst und willst du das ohnehin nicht. Also verdrängen wir in diesem Moment. An zweiter Stelle kommt in der Regel der Preis, mit dem wir uns schon intensiver auseinandersetzen. Gelebte Nachhaltigkeit ist die Entscheidung, sich selbst nicht länger zu vergiften und damit auch nicht andere. In echten Bindungen denken, die über einen Impulskauf hinaus gehen. Echte Nachhaltigkeit ist für mich auch eine Sinnfrage. Wie sinnvoll ist es, unsere Umwelt und Meere mit Mikroplastik zu fluten? Wie sinnvoll ist es, einen Menschen auszubeuten und ihn mit beraubter Lebensgrundlage zur Flucht in ein anderes Land zu drängen? Wie sinnvoll ist es, in einer globalen Handelswelt das eine Ende der Welt zu verseuchen? Wie sinnvoll ist es, Lösungen einer Ideologie willen ‘grün’ anzustreichen und tatsächlich mehr Schaden als Nutzen zu erzeugen? Die ehrlichste Messgröße allen Tuns ist seine Wirkung.

 
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EINS PLUS EINS = VIELE

Nur zu gut kenne ich von mir selbst die Psychologie der Deutschen: 100% oder gar nicht erst anfangen. Das begegnet mir immer wieder. Und es ergibt deshalb nicht mehr Sinn. Nach mehr als 10 Jahren Erfahrung mit Transformation sage ich: jeder Schritt, jede Einsparung, jede bewusste Entscheidung ist sinnvoll und leistet in Summe ihren Beitrag. Kleine Schritte von Vielen ergeben einen großen Schritt in Richtung schöne Welt. Dabei machen einfache Lösungen Mut zum Mitmachen und bieten für wirklich jeden etwas an. Jeder kann in seiner Alltags- und Lebens-Realität irgendetwas sehr einfach umsetzen. Dieser Einstieg ist von großer Bedeutung, da auf einen ersten Schritt ganz automatisch der Zweite folgt.